Zu den Kernsymptomen gehören:
Emotionale Erschöpfung: im Alltag werden keine Höhen und Tiefen mehr erlebt, sondern Gleichgültigkeit herrscht vor.
Körperliche Erschöpfung: häufig wird die Burnout-Situation so lange ignoriert, bis erste körperliche Beschwerden auftreten. Dazu gehören psychosomatische Erkrankungen, etwa Herzprobleme, Magen- oder Darm-Beschwerden, Muskelverspannungen oder Bandscheibenprobleme.
Die Symptome des "Ausbrennens" können anfangs häufig noch eine Zeit lang unterdrückt werden. Doch je länger der Zustand andauert, desto schwieriger wird es, die Belastung auszugleichen. Unbehandelt kann Burnout zu schweren Depressionen, körperlichen Erkrankungen oder zu Abhängigkeit von Suchtmitteln führen. Die Betroffenen sind am Ende häufig überhaupt nicht mehr in der Lage zu arbeiten, werden arbeitslos oder gehen früh in Rente.
Sich selbst helfen könnten Betroffene bereits dadurch, dass sie ihre Situation erkennen und etwas ändern – Hilfe im Frühstadium bieten auch VHS-Kurse und Einzelcoaching. Oft stecken betroffene Menschen aber so tief in der Krise, dass sie die Hilfe eines Arztes oder Psychotherapeuten brauchen.